Unser Erfahrungsbericht aus De Leistert: Ostern auf dem Campingplatz
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Bewertung im Detail
Über den Besuch
In den Osterferien 2025 waren wir drei Nächte in De Leistert in Roggel, zwei Erwachsene, der Große mit 6 und der Kleine mit 1 Jahr. Gewohnt haben wir auf dem Campingplatz. Weil das Wetter am ersten vollen Tag richtig schön war, hatten wir viel Zeit, uns den ganzen Park anzuschauen, auch den Bungalowteil mit den Ferienhäusern. Danach ging es weiter nach BreeBronne, das nur etwa 20 Kilometer entfernt liegt.
Vorweg: Der Ferienpark ist wirklich hochwertig, das Bad ist groß, die Spielplätze sind riesig. Der Campingplatz ist okay. Alle Fakten zum Park stehen auf der Parkseite.

Das hat uns gefallen
Das Hallenbad

Mit so einem Bad hatten wir in einem unabhängigen Park nicht gerechnet. Zwei große Lagunenbecken ziehen sich um Inseln mit Palmen herum, dazu gibt es eine blaue Rutsche, eine Familienrutsche und ein eigenes Kinderbecken mit Wasserspielzeug. Das Wasser hat laut Park 30 °C, im Kinderbecken 32 °C, und genau so fühlt es sich auch an.
Wir waren abends nach dem Essen schwimmen, und da war kaum noch jemand im Bad. Wer in den Ferien kommt, sollte sich diese Uhrzeit merken.
Ein Aqua Mundo mit Wildwasserbahn ist es nicht. Wer das sucht, ist bei Center Parcs besser aufgehoben. Mehr dazu auf unserer Seite zum Schwimmbad.


Die Spielplätze

Das ist für uns der größte Pluspunkt von De Leistert. Die Spielplätze sind riesig und gepflegt. Auf dem Campingplatz liegt ein langer Sandspielplatz mit Kletterhäusern und Holzgerüsten, am Ruderteich steht ein hoher Spielturm mit langer Röhrenrutsche direkt am Sandstrand, und auch im Bungalowpark findet ihr zwischen den Häusern immer wieder einen Spielplatz.
La Selva bei Regen

Am Tag danach war es grau und nass, und wir sind vormittags ins La Selva. Der Indoor-Spielplatz hat Sand als Boden, Klettergerüste aus Holzstämmen und eine Röhrenrutsche. Das Restaurant grenzt direkt an den Spielbereich: Die Eltern sitzen am Tisch, die Kinder spielen gleich daneben.

Der Bungalowpark

Beim Rundgang durch den Bungalowteil haben wir gestaunt. Die limburgischen Bauernhäuser aus Backstein stehen auf großen Grundstücken mit Hecken, Garten und überdachter Terrasse, die modernen Ferienhäuser wirken neu und gepflegt. Im April blühten überall die Zierkirschen. Das ist ein anderes Niveau als der Campingplatz.
Essen im Via Verde

Am sonnigen Tag haben wir abends im Via Verde gegessen, Pizza, Burger und Fisch, danach Eis mit Himbeeren. Das Essen war gut. Nach dem Essen lief noch eine Show für Kinder.
Die Anreise
Für uns aus NRW ist De Leistert schnell erreicht. Laut Park sind es 21 Minuten bis zur deutschen Grenze. Mit zwei kleinen Kindern im Auto macht das einen großen Unterschied zu den Parks an der Nordseeküste.
Das hat uns weniger gefallen
Der Campingplatz ist nur okay

Der Campingplatz ist okay: Stellplätze, Sanitärgebäude, Spielplätze, alles da. Mehr aber auch nicht. Nach dem Rundgang durch den Bungalowpark war klar: Die Häuser sind das, wofür man nach De Leistert fährt.
Extras kosten extra
Hyperbowling, Adventure Golf und Fußballbillard sind nicht im Preis enthalten. Laut leistert.de kostet eine Bowlingbahn 33,50 € pro Stunde und Adventure Golf 5 € pro Person (Stand: Oktober 2026). Das ist fair, aber man sollte es einplanen.
Zu Ostern noch nicht alles offen
Das Wellenfreibad öffnet erst Mitte Mai. Zu Ostern hatten wir also nur das Hallenbad. Das Animationsprogramm mit Pluck & Pien läuft auf Niederländisch.
Unser Fazit
De Leistert hat uns gut gefallen, vor allem wegen Bad, Spielplätzen und der kurzen Anreise. Für das, was man bekommt, stimmt der Preis. Wer die Wahl hat, nimmt statt des Campingplatzes eines der Ferienhäuser oder Bauernhäuser. Für Familien aus NRW mit Kindern im Kita- und Grundschulalter ist der Park eine gute Alternative zu Center Parcs, mit dem kleineren Bad als Abstrich.




Katharina
Osterferien auf dem Campingplatz
Familie mit 2 Kindern
Mehr zu diesem Park:
Wir waren im April 2025 selbst dort — 3 Nächte.