Unser Erfahrungsbericht vom Landal Beach Resort Ooghduyne
Bewertung im Detail
Inhaltsverzeichnis
Über den Besuch
Ende März 2026 haben wir (Katharina, Patrick, der Große (7 Jahre) und der Kleine (7 Jahr)) vier Nächte im Landal Beach Resort Ooghduyne in Julianadorp verbracht. Wir hatten ein Komfort-Ferienhaus für 4 Personen gebucht – und ehrlich gesagt keine riesigen Erwartungen. Nordholland, Ende März, ein Park den wir nicht kannten. Mal schauen.
Was dann kam, hat uns wirklich überrascht. Im besten Sinne. Das Beach Resort Ooghduyne ist einer dieser Parks, die auf dem Papier unscheinbar wirken – und dann vor Ort richtig abliefern. Hier ist unser Erfahrungsbericht.
Das hat uns gefallen
1. Der Strand von Julianadorp – locker Top 5 in Holland
Fangen wir mit dem Wichtigsten an: Der Strand ist der Wahnsinn. Breit, endlos, feiner Sand, kaum Steine. Ende März hatten wir ihn quasi für uns allein. Der Große hat Burgen gebaut, der Kleine hat Sand probiert (wie immer), und Patrick und ich konnten tatsächlich mal entspannt nebeneinander sitzen. Aber man muss auch jeden Sonnenstrahl nutzen, ansonsten ist es schon extrem frisch.

Ich sage das ganz bewusst: Für diesen Strand muss man nicht nach Texel. Wir haben den Tagesausflug trotzdem gemacht (dazu gleich mehr) – aber rein für den Strand lohnt sich die Fähre nicht. Julianadorp hat alles, was man für einen großartigen Strandtag braucht.

Wichtig: Abends haben nicht immer alle Strandpavillons offen. Schaut mittags schon mal auf die Website und reserviert, wenn ihr dort essen wollt. Wir standen einmal vor verschlossenen Türen – und dann kamen, zum Glück, tatsächlich zwei echte Seehunde an den Strand. Damit war das Eis dann vergessen.
Unser Tipp: Nehmt unbedingt einen Bollerwagen, Fahrrad oder Roller mit zum Strand. Vom Park sind es ca. 800 Meter bis zum Deich, und der Deich selbst ist nochmal gut 500 Meter breit. Zu Fuß mit Kleinkind, Strandtasche und Sonnenschirm wird das schnell anstrengend. Mit dem Roller war der Große in fünf Minuten dort.

2. Das Schwimmbad – groß, modern, mit Riesenrutsche
Das Schwimmbad im Zentralgebäude hat uns richtig begeistert. Es ist groß, hell und modern – und die Riesenrutsche ist ein echtes Highlight. Der Große ist sie bestimmt zwanzigmal gerutscht. Von außen sieht man die Rutsche schon, wenn man auf das Gebäude zuläuft – das hat die Vorfreude bei den Kindern natürlich direkt gesteigert.

Für den Kleinen gab es einen separaten Kleinkinderbereich mit flachem Wasser. Dort konnte er in Ruhe planschen, während der Große seine Runden auf der Rutsche drehte. Patrick und ich haben uns abgewechselt – einer bei der Rutsche, einer beim Baby.


Verglichen mit anderen Landal-Parks: Das Schwimmbad hier spielt in einer anderen Liga als das, was wir aus dem Landal Strand Resort Ouddorp Duin kennen. Ouddorp Duin hat ein winziges Becken – hier dagegen ein richtiges Erlebnisbad mit Rutsche und separaten Bereichen. Für die Nordseeküste wirklich gut.

3. Die verkehrsberuhigte Anlage – Kinder können frei spielen
Das war für mich persönlich die größte Überraschung. Ja, man parkt das Auto direkt am Ferienhaus. Und normalerweise heißt das: Autos fahren durch den Park und man muss aufpassen. Nicht so hier.

Die Nebenstraßen sind so angelegt, dass dort quasi kein Verkehr ist. Der Große ist mit seinem Roller Runde um Runde gefahren, ohne dass wir uns Sorgen machen mussten. In anderen Parks mit Parken am Haus – etwa dem Center Parcs Bispinger Heide – fühlt sich das deutlich unruhiger an. Hier in Ooghduyne haben sie das richtig gut gelöst.

Was mir außerdem aufgefallen ist: Die Häuser sehen alle ein wenig unterschiedlich aus. Jedes hat seine eigene Fassade, eigene Bepflanzung, eigenen Charakter. Das gibt dem Park eine angenehm gewachsene Atmosphäre – nicht so gleichförmig wie in manchen anderen Ferienpark-Anlagen.

4. Der Indoor-Spielplatz – getrennte Bereiche für Klein und Groß
Der Indoor-Spielplatz liegt im ersten Stock des Zentralgebäudes und hat uns positiv überrascht. Es gibt einen separaten Kletterbereich für kleine Kinder und einen für große – das ist keine Selbstverständlichkeit. Er ist nicht so groß wie zum Beispiel in Aelderholt oder Rabbit Hill.. aber er ist ausreichend groß.

Der Kleine konnte im Kleinkindbereich sicher krabbeln und klettern, während der Große sich nebenan im großen Klettergerüst ausgetobt hat. Abends gibt es dort einen Workshop-Bereich, in dem Bollo auftritt – der Große war natürlich Fan.


5. Der Outdoor-Spielplatz und das Hüpfkissen – DER Treffpunkt
Direkt vor dem Schwimmbad gibt es einen großen Outdoor-Spielplatz mit einem riesigen Hüpfkissen. Und wenn ich sage "Treffpunkt für alle Kinder" – dann meine ich das wörtlich. Egal zu welcher Tageszeit: Hier war immer was los. Entweder auf dem Spielplatz oder drinnen im Indoor-Bereich.


Für größere Kinder gibt es außerdem einen Multifunktionssportplatz etwas weiter weg im Park – mit Fußball und Basketball. Für den Großen war das noch nicht so relevant, aber für Kinder ab 8–10 Jahren sicher super.
Das hat uns nicht gefallen
Der lange Weg zum Strand
800 Meter bis zum Deich, dann nochmal 500 Meter über den Deich – mit einem Einjährigen auf dem Arm und der Strandtasche auf dem Rücken ist das eine kleine Expedition. Ohne Bollerwagen oder Fahrrad würde ich das mit Kleinkind nicht empfehlen.
Wir hatten den Fahrradanhänger dabei und damit war es kein Problem. Aber wer spontan "mal kurz zum Strand" will, muss schon 15–20 Minuten einplanen.
Die Ferienhäuser – solide, aber kein Design-Highlight
Unser Komfort-Ferienhaus war in Ordnung. Als es erstmal warm war, war es gemütlich. Separater Wohnbereich, zwei Schlafzimmer, gute Lage nah am Zentrum. Alles funktional, alles sauber.



Aber ein Design-Preis ist das nicht. Im Vergleich zum Luxus-Haus im Ouddorp Duin fehlt der Wow-Effekt. Die Küche ist zweckmäßig, das Badezimmer kompakt. Für den Preis okay – aber wenn ihr auf hochwertige Einrichtung Wert legt, schaut euch die Premium-Kategorie an.



Was wir sonst noch erlebt haben
Tagesausflug nach Texel
Von Ooghduyne aus ist die Fähre nach Texel schnell erreicht. Wir haben einen Tagesausflug gemacht und es war schön – aber wie gesagt: Rein für den Strand lohnt sich Texel nicht, wenn man in Julianadorp wohnt. Für die Abwechslung und das Inselflair war der Ausflug trotzdem nett.

Essen gehen
Wir haben dreimal auswärts gegessen: Einmal in Den Helder, einmal im Parkrestaurant und einmal in der Pizzeria neben dem Jumbo in Julianadorp. Das Parkrestaurant war preislich typisch Ferienpark – geht klar, aber kein kulinarisches Erlebnis.

Unser Tipp: Die Pizzeria neben dem Jumbo ist eine gute Alternative für einen entspannten Abend. Unkompliziert, lecker, kinderfreundlich.
Die Bowlingbahn
Im Zentralgebäude gibt es eine Bowlingbahn – für einen Regentag eine nette Abwechslung.

Unser Fazit
Das Landal Beach Resort Ooghduyne hat uns ehrlich überrascht. Wir sind ohne große Erwartungen hingefahren und kommen mit einer klaren Empfehlung zurück. Der Strand ist fantastisch, das Schwimmbad mit der Riesenrutsche macht richtig Spaß, und die verkehrsberuhigte Anlage gibt einem ein gutes Gefühl als Eltern.
Würden wir wiederkommen? Ja – und zwar im Sommer, wenn wir den Strand noch intensiver nutzen können. Ende März war es schon toll, aber mit Badewetter muss das hier der absolute Traum sein.
Für wen ist der Park geeignet? - Familien, die einen entspannten Strandurlaub in Nordholland suchen - Eltern mit kleinen Kindern (sicherer Park, super Spielplätze, Kleinkindbereiche) - Familien, die ein gutes Schwimmbad als Schlechtwetter-Backup brauchen
Für wen weniger? - Wer den Strand direkt vor der Haustür erwartet – 800m sind mit Kleinkind relevant - Wer designmäßig hochwertige Ferienhäuser will
Wir vergeben 4 von 5 Sternen. Den fünften Stern hätten wir gegeben, wenn die Häuser etwas moderner wären und der Strand näher läge. Aber was Ooghduyne an Strand, Schwimmbad und Familienfreundlichkeit liefert – das ist richtig stark.
Katharina
Strandurlaub in Nordholland mit Überraschungseffekt
Familie mit 2 Kindern
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